Aikido - Eine Sportart wie keine Andere

Als wir, die vierzehn Schülerinnen des Beruflichen Gymnasiums der Nicolaus- August-Otto-Schule, die Sportkurse der jeweiligen Schulhalbjahre der 12. und 13. Jahrgangsstufe wählen sollten, entschieden wir uns für den von Hr. Räuschel vorgestellten Sportkurs AIKIDO, der bereits zum fünften mal angeboten werden konnte. Hr. Räuschel ist Lehrer an der NAOS, aber auch Trainingsleiter im Shoshin- Aikido Limburg/Diez e.V., in dessen Räumlichkeiten, dem "Dojo", der Kurs stattfand.

AG-Physik

Aber was ist "Aikido" überhaupt?

Kurz und knapp, handelt es sich bei Aikido um eine japanische Kampfkunst, die auf dem Zusammenspiel der Harmonie (Ai),der Lebensenergie (ki) und dem Lebensweg (do) basiert, das heißt, dass Aikido eine eher ausgewogenere Sportart darstellt. Im Vordergrund steht jedoch nicht das Angreifen, wie manche von uns es sich vorstellten, sondern das Abwehren von Angriffen, in dem man es dem Angreifer durch Wurf- und Haltetechniken nicht ermöglicht, seinen Angriff fortzuführen.

Zu Beginn waren die Bewegungen, obwohl sie sehr leicht aussahen, doch sehr viel schwieriger als gedacht. Aber im Vergleich zum Beginn des ersten Schulhalbjahres der 12. Jahrgangsstufe stellten wir uns am Ende des gleichen Halbjahres schon wesentlich besser an. Egal ob es um die notwendige Konzentration oder um die anfangs neuen Schrittfolgen beziehungsweise Bewegungsabläufe ging.

Natürlich sind wir nach einem halben Schuljahr keine fertigen Aikidokas, jedoch wurde uns ein Einblick in die etwas "andere Welt" des Aikidos gewährt. Jeder hat für sich etwas mitgenommen, sei es eine bessere Körperbeherrschung oder Atemübungen, die auch im Alltag Verwendung finden können. Wir alle konnten von dieser etwas außergewöhnlichen, abwechslungsreichen Zeit profitieren.

Zusammenfassend wurden wir von dieser Sportart sehr überrascht. Zum Einen weil diese Sportart ganz anders als erwartet überzeugen konnte und zum Anderen weil uns Aikido langfristig positiv in Erinnerung bleiben wird.

VIELEN DANK!

(Text: Sophie Bender, Katharina Krämer und Celine Noskoff)

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